“Die meisten blockierten Kreativen lassen sich von uneingestandenem Entweder-oder-Denken dominieren, das zwischen ihnen und ihrem schöpferischen Tun steht.” Julia Cameron

Um unsere Blockaden aufzulösen, müssen wir uns dieses Denken erst einmal eingestehen. 

“Ich kann meine Arbeit nur in einem wunderschönen Ambiente machen, ansonsten fühle ich mich nicht wohl.” oder: “Finanzieller Erfolg ist nur mit der bisher gewählten Methode möglich, neue Wege bergen zu viele Risiken.” Dies sind vertraute Glaubenssätze, die dazu führen, dass wir in einer Sackgasse landen. 

Die Welt war zu keinem Zeitpunkt eine Scheibe, auch wenn die Menschheit einmal davon überzeugt war. 

Die derzeitigen Herausforderungen liefern uns beliebig viele Gründe, eigene verrückte Ideen zu ignorieren. Stattdessen warten wir lieber ab. Doch was steckt hinter dieser Warteposition? Die Angst, das Vertraute zu verlieren? Oder warten wir darauf, dass uns jemand die Reifen wechselt und wir dann durchstarten können?

Ich selbst habe so manche Blockade aus meinem Weg geräumt und – es stellen sich mir immer wieder neue in den Weg.  Sie sind wie Störsteine im Fluss, wirbeln mich in eine andere Richtung. Vielleicht verhake ich mich in Wasserpflanzen. Dann geht es wieder weiter. 

Jedes Mal stellt sich mir dabei die Frage: Bin ich das Wasser, die Pflanze, der Stein? Nichts von alledem ist falsch noch richtig! 

Kreativität ist in jedem lebenden Organismus angelegt und will ihn in Bewegung bringen. Oder glaubst du, der Fluss fragt sich, ob es Sinn macht, weiter zu fließen? 

Auch uns Menschen treibt der Funken der Kreativität an. Manchmal liegt er müde in einer Hautfalte und schläft. Ein anderes Mal findet unser Verstand tausend Gründe, warum wir nicht weiter machen können. Wir fühlen uns zu alt oder haben kein Geld – das sind die beiden Hauptgründe, die Menschen immer wieder anführen, um sich nicht aus der Blockade lösen zu müssen. Doch wenn sie ehrlich sind, dann sind es die Angst zu versagen und die Bequemlichkeit, etwas Neues auszuprobieren. 

In uns ist wirklich alles angelegt, um über uns hinaus zu wachsen. Was wir dazu brauchen, ist ein wenig Disziplin. “Do you have the Discipline to free your spirit?” Gabrielle Roth meinte damit nicht die Härte, die wir (Deutsche) uns gerne antun. Es geht nicht darum, bis zum Umfallen zu arbeiten, sondern die Widerstände zu überwinden, die uns davon abhalten wollen, unser Herzens-Business auszuüben. 

Hier verbinden sich die Wege von Gabrielle Roth und Julia Cameron auf wundersame Weise: Wenn ich den Körper befreit habe, dann fließt meine Kreativität und eröffnet mir Tore, wo zuvor nur Wände waren. 

Kreative Menschen haben oft tausend Ideen und manchmal fehlt ihnen die Struktur und der erste Schritt ins Tun. Auch das ist mir sehr bekannt. Mit den 5 Rhythmen fällt es mir zwar leicht, den Moment zu erkennen, wo es vom Abwägen ins Tun geht. Doch ebenso leicht ist es, diesen Moment zu verpassen, was uns in endlose Schleifen führt. 

Fehlt uns noch etwas? Braucht man noch eine Ausbildung? Braucht man noch Zeit? Oder fehlt einfach nur der Mumm, loszulegen. So entsteht leicht Stagnation: Nichts geht mehr.

Dabei ist es heute so einfach wie nie zuvor, die eigenen Ideen auf ihre Wirkung hin zu prüfen. In den verschiedenen Social-Media-Kanälen kann jeder ohne Kosten kreativ wirken. Was hindert dich also noch, dein Business ” auf die Straße zu bringen”?

Gemeinsam nutzen wir die kreativen Impulse, um unseren Herzen zu folgen. Bist du dabei?

Die Monday-Business-Movers finden in festen Zyklen statt. Um den nächsten Termin zu erfahren schreib mir gerne eine Mail: move@iris-yasmine-harms.de

6 Kommentare zu „Was ist wichtiger: Disziplin oder Kreativität?“

  1. Liebe Iris,
    Du hast einen wunderschönen Text zusammengefasst.
    Glaubenssätze, ja sie hindern uns in diesen so von außen schwierigen Zeiten in unsere Kreativität und Kraft zu kommen. Wenn…dann…oder so…vielleicht…
    Das kann doch nicht so einfach sein? Das kenne ich ja aus der Einzelsitzung mit Dir. Ja es kann. Aber ich traue mich noch nicht.
    Brauche ich noch eine Ausbildung? Das war bei mir auch immer eine große Frage. Was fehlt mir noch? Sich nach außen zu zeigen ist bei mir mit viel Angst verbunden. Fehler zu machen. Gerade wenn ich mit Menschen arbeite. Da habe ich eine große Verantwortung. Klar, jeder übernimmt seine eigene Verantwortung als Erwachsener im Leben. Doch was ist, wenn etwas schief läuft? Es sind Menschen und keine Gegenstände…
    Perfektionismus war immer mein stetiger Begleiter. Dadurch habe ich mich immer verzettelt. Oder wie ich es nenne: “vertüdelt”.
    Durch das Tanzen kann ich neue Wege gehen. Rechts, links, zurück, geradeaus…
    Danke Dir für das Aufzeigen auf einen neuen Pfad…
    Gerne bin ich wieder dabei. Dankend nehme ich Dein Angebot an.
    Ach, noch etwas… Mit 3 Freunden probiere ich mich jetzt so ca. 1x im Monat aus. Ich habe sie gebeten offen und ehrlich Kritik zu äußern. Sie sind so dankbar für mein Angebot durch Kreativität sich zu erkennen und inne zu halten und ich kann gleichzeitig dabei lernen…
    Ganz nach außen ist mir noch nicht möglich. So weit bin ich noch nicht. Aber bald…
    Liebe Grüße Gudrun

    1. Iris Yasmine Harms

      Liebe Gudrun. Vielen Dank für dein ausführliches Feedback und deine offene Art dich zu zeigen. Deine Schritte auf dieser Reise waren wirklich beeindruckend. Ich bin mir sicher, dass du bald eine sehr erfolgreiche und achtsame Arbeit leisten wirst.

  2. Ich bin dankbar das ich letztes Mal an den biz moves von Iris teilgenommen habe. Es hat auch geholfen den lockdown creativ und inspirierend zu gestalten. Ich liebe den Weg des Künstlers von Julia Cameron und Iris hat mich motiviert das Konzept wieder in mein Leben zu bringen und „ morningpages“ zu schreiben. Ich möchte diese Serie jedem empfehlen der etwas Licht, Spass und creative Inspiration in diese schwierige Zeit bringen möchte.. Iris macht das sehr gut und liebevoll….Marita Steffe

    1. Iris Yasmine Harms

      Danke liebe Marita. Du hast mit deinen wundervollen Zeichnungen und deinen kraftvollen Tänzen viel zu diesem Ergebnis beigetragen.

  3. Liebe Iris, liebe Mit-Tänzerinnen,
    auch mir hat die Teilnahme an den Monday Business Waves sehr gut getan.. und tatsächlich konnte ich am Anfang nicht wissen, was hinterher herauskommt! Es haben sich mir neue Wege eröffnet, und “wie von selbst” standen dann plötzlich Angebote, bei denen ich nur noch “ja” sagen musste. Doch die Entscheidung dazu und wahrscheinlich auch die Ausstrahlung “ich bin da und traue mir auch Neues zu” habe ich durch die Entwicklung und den Austausch mit meiner eigenen und eurer Kreativität gefunden. Vor allem hat es aber riesigen Spaß gemacht! Sich am Anfang der Woche die Zeit zu nehmen, den Körper und die Gedanken fliegen zu lassen, Entscheidungen zu treffen.. auch bei mir geht es oft um die Umsetzung von Ideen. Hindernisse kann ich nicht immer als Anschubser im Fluss verstehen, sondern lasse die Energie dann manchmal auch versanden. Lernen damit weiter kreativ zu bleiben, das ist die weitere Aufgabe für mich.. also, wir bleiben im Fluss, am Ball, im Tanz…

    1. Iris Yasmine Harms

      Liebe Uli.
      Es freut mich sehr, dass du durch die MBM in den Fluss gekommen bist und deine Idee umsetzen konntest. Ja, noch viel mehr. Durch die Befreiung der Kreativität sind die Angebote auf dich zugekommen und du brauchtest nur noch JA sagen. Vielen Dank es hat so viel Freude mit dir gemacht

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